Obwohl wir heuer schon drei Wochen
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Track Tag 1 (255 km)
Höhenprofil Tag 1
Obwohl wir dieses Jahr schon drei Wochen in Spanien unterwegs waren, fanden wir im August noch einmal eine gute Woche Zeit um in den französischen und italienischen  Alpen ein wenig zu endurieren. Und so packten wir unseren Opel Movano und machten uns am 2.8.2012 frühzeitig am  Morgen auf den Weg nach Frankreich. Irgendwann am späten Nachmittag  kamen wir dann auf dem ausgewählten Campingplatz ein paar Kilometer  südlich von Briancon an. Wir bauten  unser Partyzelt auf, entluden unsere  Motorräder und richteten im Bus unser  Schlafzimmer her - dem nächsten Tag  mit der ersten Tour stand nicht mehr  im Weg. Die erste Tour führte uns auf  den Monte Jafferau und dann  auf die Assietta Kammstraße.  Dabei überwanden wir  zusätzlich noch den Col de  l’Echelle und Col du  Montgenevre. Mit dem Monte Jafferau  hatten wir seit unserer ersten  Westalpenendurotour von  2008 eine Rechnung offen. Damals erwischte uns beim Anstieg, auf Höhe der  Abzweigung zum Fort Pramand ein gewittriger Schauer. Der brachte unseren Zeitplan  ziemlich durcheinander, sodass wir dann auf eine Befahrung verzichteten. Aber heute war der Himmel nahezu wolkenlos. Die Temperaturen waren im  angenehmen Bereich, und wir hatten heuer schon einige Schotterkilometer hinter uns gebracht. Also stand einer erfolgreichen Befahrung des Jafferau nichts im Wege. Wir  fuhren bei der Rampe die zwischen Salbertrand und Exilles liegt auf die Route zum  Jafferau auf. Die ersten Kilometer waren recht einfach zu befahren ... aber nach der  Abzweigung zum Fort  Pramand kam dann der  ca. 500 m lange völlig  unbeleuchtete Tunnel,  der auch 2-3x einen  Knick macht und somit  auch keinerlei  Tageslicht hineinlässt. Nach dem Tunnel bietet sich einem dann dieser atemberaubende Blick. Der Aufstieg danach ist eher moderat und die Straße ist auch in einem guten Zustand. Erst der letzte Anstieg, den man über eine Kehranlage zu meisten hat, ist etwas  gröber, da hier der Straßenunterbau durch kommt. Oben angekommen, kann man quasi auf das Dach des Forts fahren und dort auf 2819  m ein schönes 360° Panorama genießen. Vom Gipfel wollten wir über die Schipiste ... also eigentlich den Erhaltungswege zu  den Liftanlagen. nach Bardonecchia abfahren. Ein Verbotsschild dass die Befahrung  dieser Route verbietet, und wie es in manchen Internetquellen kolportiert wird,  konnten wir nicht sehen. Allerdings kaufte uns die Route relativ schnell unseren  Schneid ab. Gerade am Anfang bis zur ersten Bergstation eines Sesselliftes ging es sehr steil bergab und wir hatten Schwierigkeiten unsere Geschwindigkeit zu den teilweise  sehr engen Kurven entsprechend zu dosieren. Vorne trauten wir uns wegen der Gefahr eine blockierenden Vorderrades nicht so stark in die Bremse zu greifen wie es nötig  gewesen wäre, und mit der Hinterradbremse brachten wir wegen des Gefälles keine  richtige Bremsleistung zusammen. Wir wussten in dieser Situation nicht, ob wir das schlimmste hinter uns hätten, oder  ob es in dieser Gangart weiter gehen würde. So fassten wir den Entschluss hier  umzudrehen und wieder hinauf zu fahren. Das bergauf fahren ging naturgemäß viel  einfacher und wir schafften es ohne Probleme wieder hinauf. Als nächstes versuchten  wir die Abfahrt entlang der Piste über das Fort Foens nach Bardonecchia. Aber leider war auch diese Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir fuhren zwar noch  ein Stück hinter die Absperrung, aber als wir dann die Bauarbeiter und ihre  Baumaschinen sahen, dreht wir um. Die neue Straße verspricht jedoch eine ganz  einfache Befahrung des Jafferau von Bardonecchia aus, wenn sie fertig gestellt ist. Unser dritter Versuch von diesem Berg abzufahren war dann die Piste nach Saloux.  Über 22 Kehren, die nahezu alle geschottert waren, kamen wir bei diesem Versuch  endlich ins Tal. Im Susa Tal angekommen wandten wir uns nach Oulx und von dort über Fenils und  Sansicario Torinese nach Sestriere. Am ostwärtigen Ende von Sestriere befindet sich  der Einstieg in die Assietta Kammstraße (AKS). Diese Befahrung der AKS war eine von  drei Befahrungen in diesem Urlaub. Wenn man ein wenig Erfahrung beim Befahren von Schotterpisten hat, dann kommt man dort schon recht flott voran und es ist auf alle  Fälle abwechslungsreicher als eine Fahrt im Susa- oder Chisone Tal. Beim Colle delle Finestre fuhren wir dann über die Südrampe des Passes in das  Val  Chisone ab. Die Straße ist auf dieser Seite asphaltiert. Entlang des Val  Chisone fuhren wir  Richtung Westen nach  Sestriere und dann  weiter nach Sansicario  Torinese. Von dort  überquerten wir den  Col du Montgenevre.  Kurz darauf erreichten  wir Briancon und  unseren Campingplatz.
Col de l'Echelle
Fort Foens Fort Foens Val Chisone
Tag 1 - Mont Jafferau, Assietta Kammstraße Tag 2 - Col de Parpaillon, Lac de Serre Pocon Tag 3 - Col de Granon, Col de Buffere Tag 4 - Col de l’Echelle, Col du Montgenevre (Regentag) Tag 5 - Col du Galibier, Montvernier, Col de Chaussy Tag 6 - Col du Galibier, Col d’Iseran, Cormet Roselend Tag 7 - Col de Sommeiller, Assietta Kammstraße