Heute sollte der letzte Tag unserer Reise sein, wo es Richtung Westen geht.  Weil, dort wo der Atlantik beginnt, endet das Festland. Aber der Reihe nach. Als wir nach einer wieder einmal nicht so erholsamen  Nacht im lila Zimmer aufwachten - diesmal mussten wir uns nicht nur eine  Decke teilen, sondern auch noch nur einen durchgehenden Kopfpolster - war  der Himmel grau in grau, und die Straßen nass. Also gingen wir erst einmal  frühstücken und bepackten dann wieder einmal unsere Motorräder. Aber wenn alles nass ist macht das gar keinen Spass. Als alles verzurrt war, zogen wir  unsere Regensachen an, die uns nicht nur vor Nässe sondern auch vor der Kälte schützen sollten. Wir zogen auch die wärmsten Handschuhe an und drehten  unsere Griffheizungen gleich von Anfang an auf “Full Hot”. Aber trotz allem mussten wir noch einmal auf gut 1300 m ü.d.M. rauf und  blieben dabei nur knapp unterhalb der Wolkenuntergrenze. Aber im Westen  zeichnete sich schon besseres Wetter ab. Je weiter wir von dem Berg runter kamen, umso wärmer wurde es und umso  trockener wurden auch wieder die Straßen. Bei Lugo erreichten wir das flache Land ... und nach einer langen Pause die wir auch zum Aufwärmen in einer Bar nutzten machten wir mal ein paar Kilometer  auf einer großen, gut ausgebauten Straße. Bei der Punta Roncudo erreichten wir dann Spaniens Westküste. Dort blies ein  relativ starker Wind, der die Wolken mit hoher Geschwindigkeit über uns weg  trieb. In kurzer Abfolge schien einmal die Sonne, und kurz darauf regnete es  wieder. Aber dadurch ergaben sich tolle Stimmungen zum Fotografieren. Nachdem wir nun Bekanntschaft mit dem Atlantik gemacht hatte fuhren wir  mehr oder weniger nahe an der Küste Richtung Süden. Bei einer großen Bucht  entdeckten wir einen schönen Badestrand, wo wir Pause machen sollten.  Trotzdem wir in einer Bucht waren, war die Brandung schon recht  beeindruckend und in keinster Weise mit jener des Mittelmeeres vergleichbar. Ich überlegte lange hin und her, ob ich es mir bei dieser Brandung trauen sollte ein Bad im Atlantik zu nehmen. Aber wenn ich schon mal hier war ... Nach dem Bad und der Pause ging es weiter ... und das Wetter schien sich auch  zu stabilisieren.Und so schauten wir, dass wir unseren heutigen Campingplatz  erreichten und blieben noch zum Einkaufen für unser heutiges Abendessen und zum Tanken unserer Motorräder stehen. Wir quartierten uns auf dem CP  Camping Ruta Finisterre ein. Wir kochten uns ein gutes Abendessen und  genossen den laue Abend bei einer Flasche spanischen Rotweins ... oder waren es zwei? Dabei freuten wir uns, dass wir morgen das Ziel unserer Reise  erreichen sollten.
24.5. - 29.5. Anreise, Teilnahme am VIM, Sightseeing Barcelona Spanienrundfahrt Tag 1: Barcelona - CP Pont D’Andraix (391 km) Tag 2: CP Pont D’Andraix - Broto/Hotel (350 km) Tag 3: Broto - CP Viu de Linas (344 km) Tag 4: CP Viu de Linas - Espinal/CP (370 km) Tag 5: Ruhetag Tag 6: Espinal - Castro Urdiales/CP (374 km) Tag 7: Castro Urdiales/CP - Riano/CP Tag 8: Riano/CP - Fondos de Vega/Hotel Tag 9: Fondos de Vega - Sardineiro de Abaixo/CP (384 km) Tag 10: Sardineiro Abaixo - Mugueimes/CP (331 km) Tag 11: Mugueimes - Zamora/CP (359 km) Tag 12: Zamora - El Temple/CP (566 km) Tag 13: El Temple - Tarragona/CP (393 km)
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Track Tag 9 (384 km)
Höhenprofil Tag 9