Jaice ist für zwei Sachen bekannt. Das  eine ist der Wasserfall, und das andere  sind die ganzen kleinen Wassermühlen die ander Pliva liegen. Bevor wir  weiterfuhren schauten wir uns die  Wassermühlen ein wenig an. Sie liegen  inmitten eines Parks und sind frei  zugänglich. Durch Holzstege sind sie  miteinander verbunden und bei einigen  kann man sogar hinein gehen und sich die  funktionsweise des Mühlsteins noch  ansehen. Die Mühlen sind jedoch nicht  mehr in Betrieb, werden aber von der  Stadt zumindest äußerlich Instand gehalten. Unser weiterer Weg führte uns auf kleinen Straßen nach Bosanski Petrovac. Dort  machten wir kurz Mittagspause und gönnten uns in einem  kleinen Restaurant jeder eine kleine Portion Ćevapčići.  Anschließend fuhren wir weiter nach Knin, um die alte  Königsburg der kroatischen Könige zu besichtigen. Dabei  überquerten wir bei Bosansko Grahovo die Grenze nach  Kroatien und waren somit wieder in der Europäischen Union. Bevor wir nach Knin fuhren besichtigten wir in der Nähe noch   die Quelle der Krka. In Knin konnten wir mit unseren Motorrädern den Burgberg  hinauf bis direkt zum Eingangstor der Burg fahren. Wenn wir  bei der Hitze da rauf gehen hätten müssen, hätten wir die Burg wohl nicht besichtigt. Warum soll man mit den Motorrädern  nicht auch mal einen Vorteil haben. Im Anschluss an die Besichtigung der Burgruine machten wir uns auf den Weg um die  Krka-Wasserfälle im Nationalpark Krka. Dort angekommen stellten wir die Motorräder im Schatten ab und ließen alles bei den Motorrädern, was wir glaubten nicht zu brauchen. Allerdings machte zumindest ich  den Fehler, dass ich mir nicht die Motorradhose und -stiefeln auszog und mir statt  dessen eine kurze Hose mit leichten Schuhen anzog. Dann gingen wir  Eintrittskarten kaufen.  Der  Preis war mit 110 kroatischen  Kunar nicht gerade billig. Das  entspricht fast 15 Euro ... pro  Person wohlgemerkt. Dann wies uns die Dame am  Schalter den Weg, wo wir  hingehen sollten, dass wir zu  den Wasserfällen kämen. Das  war ein schmaler, steiniger  Pfad, der teilweise steil  bergab führte. Uns kamen  viele Menschen  schweißtriefend mit hochrotem Kopf entgegen. Wir waren froh, dass wir unsere  Trinkrucksäcke mit hatten, wenn wir an den Aufstieg dachten. Wir hatten aber  keinerlei Vorstellung davon, wie weit es nach unten ging. Parallel zu dem Weg schien  eine Straße bergab zu führen, auf der immer wieder Busse hinauf, als auch hinunter  fuhren. Wir rätselten, was man bei der Eintrittskarte hätte mitkaufen müssen um in  den Luxus eines solchen Bustransfers zu kommen. Beim Preisschild hatten wir nichts  dergleichen gesehen, und die Dame am Schalter hatte uns auch nichts gesagt. Da Verena durch das bergab gehen ihr rechtes Knie mit der Knieprothese zu  schmerzen begann waren wir erfreut, dass sich der Weg und die Straße einmal recht  nahe kamen. Wir beschlossen einen bergab fahrenden Bus zu stoppen und zu fragen  ob wir mitfahren dürfen. Gesagt, getan ... ein Bus bleib stehen und war vielleicht zu  60% mit Leuten besetzt. So konnten und durften wir mitfahren. Es wurde von uns  keinerlei Ticket o.ä. verlangt. Wir beschlossen, beim rauf Fahren es auch wieder mit  dem Bus zu probieren, was ebenfalls anstandslos funktionierte. In uns kam der  Verdacht auf, dass die Verkäuferin der Eintrittskarte uns und Hunderten anderen nicht gesagt hatte, dass man mit dem Erwerb der Eintrittskarte auch die Busfahrt  mitgekauft hatte. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass so viele Leute den  beschwerlichen Ab- u. Aufstieg bei dieser Hitze auf sich genommen hätten, wenn sie  von der Möglichkeit der Busfahrt gewusst hätten. Also, wer die Krka Wasserfälle  besucht, soll daran denken, dass es einen Bustransfer vom und zum Parkplatz gibt. Zu den Krka Wasserfällen selbst ist zu sagen, dass sie den Plitvičker Seen nicht  unähnlich sind, nur viel kleinräumiger sind. Eine Wanderung entlang der angelegten  Wege rund um die Wasserfälle dauert ca. 1,5 Stunden (ohne Pausen). Aber schön ist es dort allemal. Die naheliegende Autobahn brachte uns dann nach der Besichtigung der Wasserfälle  schnell nach Starigrad. In Starigrad suchten wir dann nach einer Unterkunft. Am Parkplatz eines Kaufhauses,  indem wir unsere “Gute Nacht Biere” einkauften sprach uns jemand an ob wir eine  Zimmer suchten. Wir bejahten und er bot uns ein Zimmer für € 50,-/Person an. Ein  geschmalzener Preis in der Vorsaison. Wir lachten und ließen ihn einfach stehen. Aber er war hartnäckig und ging uns zu den Motorrädern nach - und schon war der Preis auf € 25,-/Person. Uns war das aber eigentlich immer noch zu teuer. 25 Euro für das  Zimmer inkl. Frühstück hätten wir akzeptiert ... aber eigentlich wollten wir gar nicht  handeln. Es war warm, wir waren am Meer - eigentlich wollten wir auf einem  ampingplatz übernachten. Und diesen Campingplatz fanden wir dann im Garten einer  älteren Dame, die noch dazu recht gut Deutsch sprechen konnte. Die Frau war  wirklich lieb und kümmerte sich rührend um uns - einen Begrüßungs-Sliwowitz   inklusive.
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Tag 1 & Tag2 - Salzburg bis Venedig (451 km) Tag 3 - Igoumenitsa bis Leskovik/CP (156 km) Tag 4 - Leskovik bis Ballaban/CP (188 km) Tag 5 - Ballaban bis Berat/Hotel (72 km) Tag 6 - Ruhetag in Berat/Hotel Tag 7 - Berat bis Bitola/Hotel (274 km) Tag 8 - Bitola bis Gostivar/Hotel (341 km)   Tag 9 - Gostivar - Valbona/Hotel (262 km) Tag 10 - Valbona - Kolasin/Hotel (294 km) Tag 11 - Kolasin - Kotor/CP (276 km) Tag 12 - Kotor - Mojkovac/CP (259 km) Tag 13 - Mojkovac - Zabljak/Hotel (179 km) Tag 14 - Zabljak - Jaice/CP (422 km) Tag 15 - Jaice - Starigrad/CP (388 km) Tag 16 - Starigrad - Seliste Drezniko/Hotel (272 km) Tag 17 - Seliste Drezniko - Oberndorf (575 km)
Track Tag 15 (388 km)
Höhenprofil Tag 16
Jaice ist eine Stadt in Zentral-  Bosnien. Sie liegt etwa 70 km  südlich von Banja Luka in  Bosnien und Herzegowina.  Jajce war vor der Eroberung  durch das Osmanische Reich  Sitz der Könige Bosniens. Der  Name der Stadt lässt sich auf  das Wort jaje für „Ei“  zurückführen. Auf dem Stadtgebiet wurden  Relikte aus der Bronze- und Eisenzeit gefunden. Eine erste dauerhafte Besiedelung der Gegend erschließt  sich aus dem ältesten bestehenden Denkmal, einem  Tempel des Gottes Mithras aus dem 4. Jahrhundert  nach Christus. Jajce wurde im Jahre 1396 von Hrvoje Vukčić  Hrvatinić, Herzog von Bosnien, gegründet. Der aus  Split stammende Herzog ließ damals am  Zusammenfluss von Pliva und Vrbas eine Festung  errichten und gab ihr den Namen Jajce. Im 15.  Jahrhundert entwickelte sich unterhalb der Festung  eine Stadt. Der bosnische König Tvrtko II.  (1421–1444) machte Jajce zu seinem Königssitz. Es  erlangte so nicht nur politische, sondern auch  wirtschaftliche Bedeutung als Zentrum des  bosnischen Staates und kann als „erste Hauptstadt  Bosniens“ betrachtet werden. Diese Glanzzeit  endete jedoch schon 1463. Stjepan Tomašević wurde im November 1461 als letzter bosnischer König in  Jajce gekrönt, bevor er 1463 von den Osmanen  gefangen genommen und hingerichtet wurde. Im  selben Jahr nahmen diese die Stadt zum ersten Mal  ein, wurden jedoch von den Ungarn  zurückgeschlagen. Deren König Matthias Corvinus  etablierte 1464 das „Banat Jajce“. Quelle: Wikipedia 
Die Quelle der Krka
Knin ist eine Stadt in der kroatischen   Gespanschaft Šibenik-Knin. Sie  liegt 56 km von der Küste  entfernt im Hinterland  Norddalmatiens, im Quellgebiet  des Flusses Krka. Um das Jahr 1080 war Knin Sitz  des kroatischen Königs Dmitar  Zvonimir. Nach dem Tod des  Königs Petar Svačić und der folgenden Personalunion mit dem Königreich Ungarn verlor Knin zunehmend  an Bedeutung. Am 29. Mai 1522 wurde Knin von den  Osmanen erobert, und kam zum osmanischen  Bosnien. Ein Teil der ansässigen Kroaten verließ die  Stadt. Am 11. September 1688 wurde Knin von  venezianischen Truppen erobert. Durch den Frieden  von Karlowitz kam es unter die Herrschaft der  Republik Venedig und wurde Teil der Provinz  Dalmatien. Danach zogen Kroaten wieder verstärkt  in die Stadt und ein Franziskanischer Orden baute im Jahr 1708 ein Kloster und die Kirche. Im Jahr 1797 kam Knin zusammen mit dem übrigen  Dalmatien an die Habsburger. Zur Zeit der osmanischen und venezianischen  Herrschaft siedelten sich in der Region um Knin  zahlreiche orthodoxe Siedler an. In zahlreichen  Dörfern im Umland Knins sind serbisch-orthodoxe  Gräber, Kirchen und Klöster 200 bis 300 Jahre alt.  Walachen leben seit dem 17. Jahrhundert ebenfalls  dort. Quelle: Wikipedia 
Panorama vom Burgberg Der große Wasserfall.
Krka Wasserfälle Der kroatische Nationalpark Krka umfasst auf einer  Fläche von 109,5 km² den rund 45 Kilometer langen  Flussabschnitt der Krka zwischen Knin und Skradin  sowie den Unterlauf des Nebenflusses Čikola. Der  Nationalpark wurde im Jahre 1985 gegründet. Der  Eintritt ist kostenpflichtig. Die Quelle der Krka befindet sich beim Wasserfall  Topoljski buk (22 m), der sich nicht mehr auf dem  Gebiet des Nationalparks befindet, jedoch auch  unter Schutz steht. Der Fluss hat neben vielen  kleinen acht große Wasserfälle, sieben davon  innerhalb des Nationalparks Krka. Von Knin  flussabwärts sind dies: Bilušića buk (22,4 m)  Ćorića buk oder Brljan (15,5 m) Manojlovački slapovi (Reihe von Wasserfällen mit einer Gesamthöhe von 59,6 m und einer  Hauptstufe von 32 m) Sondovjel oder Rošnjak (8,4 m) Miljačka slap (23,8 m) Roški slap (26 m) Skradinski buk (17 Stufen mit einer Gesamthöhe  von 45,7 m) Der Skradinski buk setzt sich aus  Rauwackenbarrieren, Inseln und Seen zusammen, die von einem Netz von Pfaden und Brücken für  Wanderer durchzogen werden. An den Wasserfällen der Krka (Skradinski buk, Roški  slap und an den Schleierfällen oberhalb der Roški-  Fälle) und in der Schlucht des Flusses wurden in den  1960er Jahren Teile der Winnetou-Verfilmungen  gedreht. Quelle: Wikipedia