Am heutigen Morgen stellte sich der   Blick aus dem Fenster so wie im Foto  rechts daneben dar. Das schlechte  Wetter dürfte über Nacht abgezogen  sein und nur die kalte Luft hier  gelassen haben. Auf den  schattenseitigen Dächern und Wiesen  war noch Raureif zu sehen - ein  Zeichen, dass es über Nacht bis an den Gefrierpunkt abgekühlt hatte. Entsprechend unserer Beobachtung  zogen wir uns so warm wie möglich an  und fuhren dann Richtung Durmitor   los. Von Žabljak aus ist man in wenigen Minuten am, auf der Straße, höchsten  erreichbaren Punkt im Durmitormassiv.  Nach dem Durmitor fuhren wir weiter über das Hochland Richtung Trsa und dann  weiter Richtung Plužine. Dort kamen wir an mittelalterlichen Grabsteinen, einer  Pferdeherde  und jungen Hirtenhunden vorbei. Wenn man von der Hochebene herunter fährt, fährt man durch eine Kehranlage mit  mehreren Kehrtunnel, um dann zum Piva Stausee zu kommen, den man dann etliche  Kilometer entlang fährt. Bei Foča/BiH überqueren wir die Grenze zu Bosnien und fuhren dann weiter Richtung  Mostar. In der Nähe von Mostar, in Blagaj, besichtigten wir ein muslimisches Kloster - wobei Kloster es  nicht richtig trifft. Der richtige  Ausdruck lautet “Tekke” und bedeutet  “Rückzugsort”, “Schutz” oder “Asyl”  und ist ein Zenrum der Sufi-  Bruderschaf. Da wir auf der Fahrt von Mostar auch einige Höhenmeter nach  unten gefahren waren, war die Temperatur inzwischen auch ziemlich in die Höhe  gegangen. Und so war das erste was wir am Parkplatz beim Kloster machten, dass wir uns unserer warmen Kleidung entledigten. Danach bezahlten wir ein paar bosnische  Mark Eintritt und betraten erstmalig ein muslimisches Kloster. Das Kloster liegt  übrigens an der Quelle der Buna, die hier direkt aus einem Fels heraus kommt. Nach der Besichtigung fuhren wir von Blagaj nach Mostar. In Mostar tankten wir und  gönnten uns bei der Tankstelle eine kalte Cola. Danach ging es weiter Richtung  Norden bis Jablanica. Wir fuhren weiter Richtung Norden über Bugojno, Donji Vakuf nach Jaice. In Jaice  suchten wir uns den Campingplatz. Wir fanden eine sehr schöne, gepflegte Anlage, wo wir mit unserem Zelt die Minderheit bildeten. Auf dem CP waren zumeist Wohnmobile aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Im Mini Market des CP kauften wir  uns noch Brot und bereiteten uns dann unser Abendessen zu.
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Höhenprofil Tag 14
Track Tag 14 (422 km)
Durmitor ist ein Bergmassiv im Norden Montenegros, das zum  Gebirgszug der Dinariden gehört. Der das Massiv  umschließende Durmitor-Nationalpark, der 1952 zum Nationalpark erklärt wurde, gehört seit 1980 zum  UNESCO-Weltnaturerbe. Der höchste Gipfel des  Durmitormassivs mit 2.522 Metern ist der Bobotov  Kuk, der zugleich auch die höchste Erhebung  Montenegros ist. 48 Gipfel des Durmitor-Massivs sind  höher als 2000 m.  Das Gebirge ist ein beliebtes Touristenziel. Die  Hauptsaison ist traditionell im Winter, wenn die  niederen Regionen des Durmitor für den Wintersport  genutzt werden. Ausländische Reisende, deren Zahl  in den letzten Jahren wieder angestiegen ist,  besuchen den Durmitor vor allem im Sommer zum  Wandern und Bergsteigen. Auch die Tara-Schlucht ist ein beliebtes Touristenziel. Quelle: Wikipedia 
Blagaj ist ein Ort im Kanton Herzegowina-Neretva (Bosnien  und Herzegowina). Er liegt etwa 10 Kilometer  südöstlich von Mostar und ist verwaltungsmäßig  heute ein Teil der Großgemeinde. Mit den  zugehörigen Siedlungen hatte Blagaj bei der  Volkszählung 2013 2.684 Einwohner gegenüber 4.446  vor dem Bosnienkrieg. Sehenswert sind die  Karstquelle Vrelo Bune des Flusses Buna, das dort  befindliche Derwisch-Kloster (Tekija), die oberhalb  des Ortes gelegene Festung Stjepan grad und  weitere Baudenkmäler. Quelle: Wikipedia 
Jablanica ist eine Stadt und die  zugehörige Gemeinde in  Bosnien und Herzegowina. Sie  gehört zur Föderation Bosnien-  Herzegowina und liegt im  nördlichen Teil des Kantons  Herzegowina-Neretva, rund 75  km südwestlich von Sarajevo. Der Ort Jablanica liegt  zwischen Sarajevo und Mostar  am Fluss Neretva, zwischen den Gebirgen Čvrsnica  und Prenj. Die Gemeinde Jablanica ist 301 km² groß  und hat reichlich 10.000 Einwohner. Bekannt ist der Ort durch seinen Granit, der für den  Bau des UN-Gebäudes in New York, des Denkmals des Unbekannten Soldaten auf dem Berg Avala sowie des Njegoš-Mausoleums auf dem Lovćen Verwendung  gefunden hat. Die Gemeinde finanziert sich  hauptsächlich durch die Erträge des zweitgrößten  Staudamms Bosnien-Herzegowinas, der den 25  Kilometer langen See Jablaničko jezero oberhalb von Jablanica staut. Er bietet viele  Freizeitmöglichkeiten und Aktivitäten. Umrahmt  wird diese Stadt von Herzegowinas kargen und hohen Bergen, weshalb sie früher als ein Luftkurort galt.  Jablanica befindet sich an der Grenze zwischen dem Mediterran- und Kontinentalklima. Während des Zweiten Weltkriegs fand von Februar  bis März 1943 die sogenannte Schlacht an der  Neretva (Bitka na Neretvi) im Raum Jablanica statt.  Nahe dem Ort ist noch immer die zerstörte  Eisenbahnbrücke als Teil einer Museumsanlage zur  Schlacht zu sehen. 1969 wurden die Ereignisse auch  verfilmt. Während des Bosnienkrieges kam es 1993 im  unmittelbar gelegenen Ortschaft Grabovica zu  Gräueltaten an der kroatischen Bevölkerung, das  sogenannte Massaker von Grabovica. Daran  beteiligten sich Angehörige der Armija Republike  Bosne i Hercegovine (ARBiH). Quelle: Wikipedia 
Die im 2. WK gesprengte Eisenbahnbrücke über die Neretwa.
Tag 1 & Tag2 - Salzburg bis Venedig (451 km) Tag 3 - Igoumenitsa bis Leskovik/CP (156 km) Tag 4 - Leskovik bis Ballaban/CP (188 km) Tag 5 - Ballaban bis Berat/Hotel (72 km) Tag 6 - Ruhetag in Berat/Hotel Tag 7 - Berat bis Bitola/Hotel (274 km) Tag 8 - Bitola bis Gostivar/Hotel (341 km)   Tag 9 - Gostivar - Valbona/Hotel (262 km) Tag 10 - Valbona - Kolasin/Hotel (294 km) Tag 11 - Kolasin - Kotor/CP (276 km) Tag 12 - Kotor - Mojkovac/CP (259 km) Tag 13 - Mojkovac - Zabljak/Hotel (179 km) Tag 14 - Zabljak - Jaice/CP (422 km) Tag 15 - Jaice - Starigrad/CP (388 km) Tag 16 - Starigrad - Seliste Drezniko/Hotel (272 km) Tag 17 - Seliste Drezniko - Oberndorf (575 km)